Italien – Das Land der Markisen

Die meisten verbinden mit Italien schöne Landschaften und guten Wein, Kultur, Mode und Architektur und natürlich auch Sonne und Meer. Andere denken gleich an Pizza, Espresso oder leckeres Eis. Ganz gleich, welche typisch italienischen Bilder man vor Augen hat, ist keines davon denkbar ohne Markisen.

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Image via Wikipedia

Als eines der ersten europäischen Länder, die sich für den Massentourismus öffneten, haben sich in Italien nicht nur Städte und Dörfer, sondern auch einsame Strände in wahre Sonnenschutzparadise verwandelt. Am Morgen öffnet man die Fensterläden und kann schon die ersten Händler dabei beobachten, wie sie ihre Markisen ausfahren, das Frühstück nimmt man natürlich im Hotelrestaurant unter einer Markise ein. Anschließend kann man bei einem Bummel durch die Stadt an jedem Geschäft oder auch auf dem Markt die Markisen kaum zählen. Mittags ruht man sich auf der Terrasse unter einer Markise aus, am Nachmittag geht es dann zum Strand, der von markisenbespannten Strandbars gesäumt ist und am Abend werden die Markisen wieder eingefahren oder als lockende Werbefläche beleuchtet.

Man könnte meinen, dass bei so viel Sonnenschutz in Italien in jedem zweiten Satz das Wort Markise fallen müsste. Doch in Italien wird diese eher französisch klingende Bezeichnung nicht verwendet, sondern viel prägnanter und treffender mit „tenda del sol“ – das „Sonnenzelt“ übersetzt, wie übrigens in allen Mittelmeerländern – einschließlich in Frankreich.

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Image by antenne via Flickr

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2 Responses to “Italien – Das Land der Markisen”

  1. Markisen says:

    Meine Markise kommt aus Italien:-)
    Erinnert mich also täglich daran…

  2. berdtram says:

    Auch, wenn die Markise vom Namen her etwas altbacken anmutet, so ist es doch immer wieder eine nützliche Angelegenheit, bei zu viel Sonne, einem kurzen Regenschauer oder zur Wohnraumerweiterung, etwas zu haben, was sich ausfahren lässt und somit für den gebrauchten Schutz sorgt.

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